Goossens & Kopatz | Designer können das

Print is dead. Oder doch nicht?

Die Druckbranche hat sich in den letzten drei Jahrzehnten stark gewandelt. Vor 30 Jahren, im Jahr 1990, hatte Bill Gates das Ende der Printmedien für das Jahr 2000 vorhergesagt. Und noch vor 10 Jahren, im Jahr 2010, polterte sein Kollege Steve Balmer, dass es in zehn Jahren keine Zeitungen und Magazine mehr gäbe. Glücklicherweise sind Bill Gates und Steve Balmer keine ausgewiesenen Medienexperten, dennoch waren Sie als Schwergewichtler in der meinungsbildenden Medienszene fest davon überzeugt, Printmedien steuerten unausweichlich ihrem baldigen Exitus entgegen.

2020: In der Tat, die Auflagenzahlen von Zeitungen und Zeitschriften sind durch Online-Nachrichtendienste stark zurückgegangen. Kataloge, Nachschlagewerke, sämtliche Genres der Literatur werden zunehmend digital. Produktkataloge, Preislisten, etc. stehen aufgrund ihrer Aktualität fast nur noch online zur Verfügung. Unternehmensbroschüren oder Imagebroschüren werden durch innovative Webseiten bzw. Content Management Systeme ersetzt.


Was bedeutet dieser Wandel für Unternehmen?

Die sichtbare Online-Konkurrenz ist im Vergleich zu regionalen Mitbewerbern um ein Vielfaches in die Höhe geschnellt. Der Kunde hat durch den Online-Vergleich eine unglaublich große Auswahl. Daher brauchen Unternehmen ein klares Profil, müssen zur "Marke" werden, mit der sich der Kunde identifizieren kann. Und diese gezielte Unternehmenskommunikation braucht ein ebenso klares, aussagekräftiges, durchdachtes Design. Daher sind die Designer von heute mehr denn je gefragt, hochwertige und unverwechselbare Arbeiten und innovative Corporate Designs zu liefern - egal, ob im Print- oder im Onlinebereich.

Und Druckereibetriebe? Regionale Druckereien haben in den letzten Jahren mehr und mehr mit ansehen müssen, wie Druckaufträge an die großen Online-Giganten abwandern. Dem Kunden ist es kaum zu verdenken - denn die Preise sind sensationell. Bevor dem regionalen Druckbetrieb allerdings Wucherpreise unterstellt werden, muss man das Geschäftsmodell der Online-Riesen kennen. Hier werden z.B. beim Visitenkartendruck so lange Onlinebestellungen gesammelt und gebündelt, bis der DIN A 0 Bogen (Format: 1.189 x 841 mm) voll bestückt ist. Das sind immerhin 180 Drucknutzen. D.h. es werden mit einem Druckbogen 180 Kundenjobs (180 verschiedene Visitenkarten) gedruckt. Jeder Kunde zahlt für 500 Stück vielleicht 49,00 Euro - das macht in der Summe 8.820,00 Euro für 500 Druckbögen im Format DIN A 0. Nicht schlecht, oder? Die Online-Druckereien sind in Ihrer Preisstruktur also eher keine barmherzigen Samariter, sondern Großbetriebe, die ordentlichen Umsatz generieren. Das kann eine kleine regionale Druckerei natürlich nicht leisten. Regionale Druckereien produzieren für Ihre Kunden selbstverständlich gerne 500 Visitenkarten. Leider gibt es aber dann nicht zufällig gleichzeitig 179 andere Kunden, die das gleiche Druckerzeugnis in Auftrag geben, und so kosten die Visitenkarten des regionalen Anbieters gerne einmal das Doppelte, Dreifache oder Vierfache...


Was hat diese Entwicklung mit Goossens & Kopatz zu tun?

Die Agentur Goossens & Kopatz unterhält seit Agenturgründung im Jahr 1996 eine eigene, kleine und feine Druckmanufaktur, die analog zur Entwicklung der Druckindustrie im Laufe der Jahre sukzessive umstrukturiert wurde. Produktionstechnisch bewegen wir uns heute in einem Nischensegment mit hochqualitativen Druckerzeugnissen, die Onlinedruckereien nicht oder nicht gerne anbieten. Onlinedruckereien produzieren in der Regel sämtliche Printmedien im Euroskala-Vierfarbdruck (cmyk). Daduch können alle Drucknutzen gemeinsam auf einem Druckbogen stehen. In der Papierauswahl gibt es nur wenige Möglichkeiten: Offsetpapier, Bilderdruck matt, Bilderdruck glänzend, fertig!

Durch die gestalterische Spezialisierung auf Corporate Designs und visuelle Unternehmenskommunikation rundet Goossens & Kopatz das Angebot in der eigenen Druckmanufaktur mit Druckerzeugnissen in HKS- oder Pantone Echtfarben (die Corporate Colors der Unternehmen sind dadurch garantiert), durch die Auswahl feinstofflicher, hochwertiger Papiere und besonders edle Verarbeitungstechniken, wie z.B. Prägungen, Lasercuts oder Buchdrucktechniken ab. Denn nicht nur die Optik, sondern insbesondere die Haptik ist bei Printmedien ein wesentliches Qualitätsmerkmal im Rahmen einer stimmigen Corporate Identity Strategie.


Bruno Goossens | Geprüfter Gutachter und Sachverständiger für Print und Printmedien

Druckmaschinen werden immer schneller, während die Auflagen von Jahr zu Jahr sinken. Da klafft die Schere relativ weit auseinander. Das Resultat ist ein stärker werdender Preiskampf, der sich insbesondere bei Großdruckereien zeigt. Und wenn der Kunde weniger bezahlt, muss eben alles schneller gehen, sonst passt die Kalkulation nicht mehr. Maschinen-Einrichtezeiten werden verkürzt, es stehen weniger Einrichtebögen zur Verfügung, oder Einrichtebögen werden für halbwegs gut befunden und landen in der Auflage, die Qualitätskontrolle schaut mal nicht so genau hin. Egal, Hauptsache raus und nächster Job.

Nicht umsonst verlangen Online-Druckereien die Zahlung im Voraus. Man nimmt, was man bekommt.
Bei 500 Visitenkarten für 49,00 Euro mag es der Kunde vielleicht nicht ganz so tragisch finden, wenn die Firmenfarben mal nicht stimmen. Legt man die Visitenkarten mehrerer Mitarbeiter nebeneinander und es ergibt sich ein vielfältiges Allerlei, wird es schon ärgerlicher. Und besonders ärgerlich wird es, wenn es sich um höhere Auflagen, teure Magazine oder hochwertige Broschüren handelt. Dann hört der Spaß schnell auf und es entfacht nicht selten ein Rechtsstreit darüber, ob die Drucksache nun den Qualitätskriterien der Druckindustrie entspricht, oder nicht. Da sitzt selbst der Richter zwischen zwei Stühlen.

Seit 2013 ist der Agenturinhaber, Dipl. Designer und gelernter Offsetdrucker Bruno Goossens geprüfter Gutachter und Sachverständiger für Print und Printerzeugnisse und kann in dieser Frage helfen. Liegt der Fehler in den Daten, an den Farben, am Druck, an der Druckdichte, am Papier, an den Druckplatten, an Passerungenauigkeiten, oder was auch immer. Nach fachlicher Analyse, der Bestimmung der Fehlerquelle und anhand des detaillierten Gutachtens können sich die Beteiligten nach Gewissheit entsprechend einigen.

Goossens & Kopatz ist Mitglied im BDSF | Berufsverband deutscher Sachverständiger und Fachgutachter e.V.


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Wir lieben unseren Job. Und unsere Kunden die Ergebnisse.

Wir arbeiten für Institutionen und Unternehmen aller Branchen und Größe. Vielfältigkeit, Facettenreichtum, interessante und spannende Themen sind dabei die Wegbegleiter unserer Arbeit. Und so freuen wir uns auf alle neuen Projekte und Herausforderungen, denen wir uns gerne mit gestalterischem Herzblut widmen. Begeisterte Kunden sind dabei unsere größte Bestätigung.

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Fakten.


Gegründet 1996 in Trier-Pallien,
2004 Umzug nach Trier-Euren


150 qm Kreation + 150 qm Produktion


Akkreditierte Designberater | Rheinland-Pfalz


Geprüfte Sachverständige | Print


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